Den Fachkräftenachwuchs im Fokus
Zuschuss in Höhe von 151.275 Euro für Berufs- und Studienorientierung im Kreis Steinfurt
Die nachhaltige Sicherung des regionalen Fachkräftebedarfs von morgen beginnt bereits heute – und in der Schule. Aus diesem Grund kooperiert die Arbeitsagentur Rheine mit der Wirtschaftsförderungs- und Entwicklungsgesellschaft Steinfurt mbH (WESt). Die Wirtschaftsförderung des Kreises Steinfurt fördert mit den Mitteln spezielle vertiefende Berufs- und Studienorientierungsmaßnahmen (BSO) für junge Menschen. Die Bundesagentur für Arbeit und das Kultur- und Wissenschaftsministerium NRW unterstützen dementsprechende Kurse mit rund 150.000 Euro.
Im Fokus stehen Seminare für naturwissenschaftlich-technische Ausbildungsberufe und (duale) Studiengänge aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik (MINT). „Maßnahmen zur vertiefenden Berufs- und Studienorientierung junger Menschen gehören zu den erfolgreichsten Programmen unserer Arbeit“, sagt Reiner Zwilling, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Rheine. „Deshalb stellt die Arbeitsagentur der WESt in diesem Jahr rund 75.000 Euro für diese Maßnahmen hier vor Ort zur Verfügung.“
Die gleiche Summe bringt das Wissenschaftsministerium NRW auf, um die Maßnahmen zu finanzieren. Die WESt unterstützt bei der Planung und Realisierung von Angeboten, die den Jugendlichen einen praxisnahen Einblick in MINT-Berufe ermöglichen. „In den kommenden Monaten führen wir rund 40 Kurse mit etwa 700 Teilnehmenden durch“, so Dr. Wiebke Wesseling, vom Fachkräfteteam der WESt. „Für uns im Kreis Steinfurt ist die frühzeitige und praxisnahe Berufs- und Studienorientierung ein zentraler Baustein der Fachkräftesicherung. Mit den zdi-BSO-MINTplus-Kursen bringen wir junge Menschen direkt mit Unternehmen und Hochschulen in Kontakt und zeigen konkrete Perspektiven in technischen und naturwissenschaftlichen Berufsfeldern auf. So stärken wir nicht nur individuelle Zukunftschancen, sondern gezielt auch die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit unseres Wirtschaftsstandortes“, betont Christian Holterhues, Geschäftsführer der WESt mbH.
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